Was ist eigentlich ein Sugardaddy?

Was ist eigentlich ein Sugardaddy?

„Liebe ist nicht käuflich“ heißt es oft. Liebe sind Gefühle, die man nach und nach durch gegenseitiges Vertrauen, Respekt und nicht zuletzt Anziehung aufbaut. Bei Beziehungen zwischen Sugardaddys und Sugarbabes verhält es sich anders. In diesem Fall ist Liebe bis zu einem bestimmten Grad doch käuflich.

Das steckt hinter Sugardaddys

Sugardaddys sind meist ältere Männer mit hohem Einkommen, die eine Beziehung mit deutlich jüngeren, attraktiven Frauen, sogenannten Sugarbabes, führen. Diese Beziehung wird als Sugardating bezeichnet. Ein Sugarbabe ist meist in seinen Zwanzigern und befindet sich noch in einer Ausbildung oder studiert. Nicht selten kommt es dabei vor, dass Sugardaddys und Sugarbabes neben dieser Beziehung einen anderen Partner oder eine andere Partnerin haben.

Diese Art des Sugardatings ist die geläufigste. Jedoch gibt es auch andere Konstellationen. Beispielsweise gibt es auch Frauen, die jüngere Männer für eine Beziehung bezahlen. Diese werden dann Sugarmommy genannt.

Sugardating bietet Vorteile für beide Parteien

Der Vorteil, den ein Sugardaddy mit sich bringt ist klar: Geld. Gerade während der Ausbildung oder des Studiums ist das Geld knapp. Das macht das Dasein als Sugarbabe so attraktiv. Man kann sich sämtliche Luxusbedürfnisse erfüllen, ohne dafür einem zeitaufwendigen Job nachzugehen, der meist auch noch schlechter entlohnt wird. Es sind jedoch nicht nur materielle Güter, die Sugarbabes von Sugardaddys erhalten. Andere Gegenleistungen können auch die Einführung in bestimmte gesellschaftliche Kreise oder eine Unterstützung in Karriereangelegenheiten sein. Sugardaddys sehen sich oft als eine Art Sponsor für ihre jüngeren Partnerinnen.

Während Sugarbabes von den finanziellen Möglichkeiten profitieren, die diese Beziehung für sie mit sich bringt, profitieren die Sugardaddys von der Attraktivität ihrer Partnerin. Für Sugardaddys bedeutet eine Beziehung zu einer jungen, attraktiven Frau nämlich meist vor allem eines: Abenteuer, insbesondere in sexueller Hinsicht. Außerdem empfinden viele Sugardaddys es als reizvoll, sich mit einer attraktiven jungen Dame zu präsentieren. Jedoch sind nicht alle Sugardaddys nur auf Sex und Ansehen fokussiert. Manche Sugardaddys suchen Sugarbabes, um eine Partnerin zu haben, mit der sie typische Pärchenaktivitäten unternehmen können wie Dates in Restaurants oder gemeinsame Urlaube.

Inwieweit Liebe ein Aspekt für beide Parteien ist, ist unterschiedlich. Sugardating beinhaltet einer reinen Liebesbeziehung ähnliche Aspekte. Die Liebe kann man sich jedoch im Vergleich zur Beziehung nicht so einfach erkaufen. Es kann sein, dass Sugardaddys oder Sugarbabes gegenüber ihrem Partner oder ihrer Partnerin etwas empfinden. Das kann Liebe, aber auch andere Arten von Verbundenheit sein.

Abgrenzung zur Prostitution

Der größte Kritikpunkt am Sugardating liegt auf der Hand: Die Parallelen zur Prostitution. Nicht selten wird beides gleichgesetzt. Beim Sugardating steht von Seiten des Sugardaddys der Sex meist im Vordergrund. Dafür erhält das Sugarbabe ein Entgelt oder andere Vorteile. Ein weiteres Merkmal ist das klare Machtgefälle dieser Beziehung. Der Sugardaddy kann aufgrund der finanziellen Abhängigkeit des Sugarbabes meist die Beziehung und deren Regeln festlegen. Das sorgt für ein Ungleichgewicht. Da es sich meist jedoch nicht ausschließlich um Sex gegen Bezahlung handelt, ist es rein rechtliche keine Form der Prostitution. Solange die Beziehung und jede sexuelle Handlung innerhalb dieser Beziehung freiwillig geschehen und beide Partner volljährig sind, ist Sugardating auch legal.

Bildnachweis:
Tomasz Zajda – stock.adobe.com

Anna

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