Oldtimer: Empfindliche Lacke richtig pflegen

Oldtimer: Empfindliche Lacke richtig pflegen

Sorgfältige und regelmäßige Pflege des Autolacks trägt dazu bei, den Lack zu erhalten und kleinere Beschädigungen vorzubeugen. Durch die makellose Oberfläche kann der Wert des Wagens beibehalten werden. Folgende Tipps helfen, den Lack von Autos dauerhaft richtig zu pflegen.

Gründliches Waschen

Zuerst muss das Auto in einer Waschanlage oder von Hand gründlich gewaschen werden. WaschhandschuhDas Wasser muss klar sein, damit Verunreinigungen nicht wie Schleifpartikel wirken können, wie es gerade bei Schwämmen der Fall sein kann. Ein Waschhandschuh von Waschhelden.de besteht aus weicheren Stoffen und ist geeigneter, um den Wagen zu säubern. Nach dem Waschen sollte kontrolliert werden, ob alle Verschmutzungen bereinigt wurden. Hartnäckig können Baumharze, Vogelkot oder Insektenreste sein. Wenn sie sich schwer entfernen lassen, schaffen spezielle Reinigungsmittel Abhilfe. Für die richtige Behandlung sollten empfohlene Einwirkzeiten beachtet werden. Reinigungsknete wird oft verwendet, um Baumharz zu entfernen. Nach der Wäsche erfolgt eine Überprüfung des Lacks auf mögliche Schrammen oder Steinschläge. Diese müssen vor der Lackpflege entfernt werden.

Die Verwendung eines geeigneten Pflegemittels

Poliert muss der Wagen nur, wenn er kleine Kratzer oder Unebenheiten aufweist. Ansonsten sind regelmäßiges Waschen und Wachs ausreichend. Oldtimer reagieren empfindlich auf bestimmte Reinigungsmittel. Vorher sollte überprüft werden, ob sich die Reinigungsmittel wirklich für das Auto eignen. Viele spezielle Mittel werden ausschließlich für abgenutzte Lacke empfohlen. Sie haben einen höheren Anteil an Schleifpartikeln als Polituren und sollten mit Vorsicht verwendet werden. Es kann passieren, dass Lack bei zu häufiger Nutzung stark abgetragen wird.

Politur des Wagens

Als Vorsichtsmaßnahme müssen vor der Politur sämtliche Ringe, Uhren und Gürtel abgenommen werden, um mögliche Kratzer zu verhindern. Das Auto sollte vor Staub geschützt stehen und nicht in der prallen Sonne. Starke Sonneneinstrahlung führt dazu, dass die Politur schnell eintrocknet und Flecke auf dem Lack hinterlassen kann. Mit jeder Politur werden ca. 0,1 bis 0,5 Mikrometer des Lacks abgetragen. Das bringt den Wagen zum Glänzen. Weiche Polierlappen oder Schwämme werden hierfür verwendet. Die Politur sollte nur sparsam aufgetragen werden. Es sollte rechteckig oder über Kreuz gearbeitet werden, da eine kreisförmige Politur den Lack ungleichmäßig abträgt. Bei Oldtimern werden teilweise Poliermaschinen verwendet, da die Lacke verwitterte Stellen aufweisen. Hier lässt man sich vorab von einem Fachmann zeigen, wie man richtig poliert, um keinen Schaden anzurichten. Die Maschinen werden nur mit leichtem Druck und im Kreuzgang angewendet. Wichtig ist, dass sich die Maschine in Bewegung hält, um zu starke Abnutzungserscheinungen zu verhindern.

Schutz durch Versiegelung

Nach der Politur empfiehlt sich eine Wachschicht, da der Lack empfindlich ist. Er schützt vor Witterungseinflüssen und frischt die Farbe auf. Empfohlen wird natürliches Wachs, wie beispielsweise Karnaubawachs. Es hält ca. fünf bis sieben Autowäschen.

Bildnachweis: panoKreativ/Adobe Stock

Anna

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